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Über GreyWolfs Reisen

Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Stand: Juli 2007

5 Jahre alt ist sie nun, meine Seite. Nach dem offiziellen Zähler auf meiner Hauptseite bin ich nun bei über 20.000 Zugriffen (davon 19.900 natürlich durch mich selbst - wenn man nicht alles selber macht :-) )

Allerdings ist diese Statistik nicht richtig. Denn bei diesen Zahlen werden nur die Besucher gezählt, die auf meiner Anfangsseite ankommen. All diejenigen, die aber - z.B. durch eine Googlesuche - “von der Seite” auf einzelne Unterseiten kommen, werden so nicht erfasst. Tatsächlich besuchen derzeit täglich durchschnittlich ca. 100-150 Leute meine Seite. Sehr annehmbar. Leider habe ich es noch nicht geschafft, diese Zahl auch auf meinem Counter abzubilden - aber was soll`s….

Übrigens kommen die meisten Besucher über Google und usa-reise.de. Andere Verweise treten dahinter deutlich zurück.

Diese Seite war ja ursprünglich einseitig auf die USA ausgerichtet. Aber inzwischen habe ich sie entsprechend dem Seitennamen “GreyWolfs Reisen” auch andere Bereiche aufgenommen, konkret auch Ziele in Europa. Das wird in den nächsten Jahren erweitert werden.

Ich habe eine ganze Reihe Rückmeldungen bekommen zu meiner Seite. Die meisten haben sich positiv geäußert, einige höflich positiv, andere anscheinend richtig begeistert. Bei manchen weiß ich, dass meine Seite - bzw. der darauf aufbauende Emailkontakt - erheblich zu einer schönen und erfolgreichen Reise beigetragen hat. Ist doch schön.
Von anderen ist meine Seite aber auch ziemlich kritisiert worden. Die häufigsten Kritikpunkte - schlechter Aufbau der Seite und zu “schnelle” Reisen durch die USA - habe ich in der letzten Zeit abgestellt. Durch neues Design der Seite und langsamere Reisen. Gerade jetzt mit unserem Kind werden unsere Reisen sicher noch viiiiiiel langsamer.

Gerade bei den Europa-Reiseberichten ist die Kritik manchmal sehr hart. Und zwar weil dem ein oder anderen die Gesamtendenz der Berichte nicht passt. Wenn ich z.B. - ehrlich wie ich bin - schreibe, dass ich die Uffizien in Florenz ziemlich langweilig finde, werde ich als Kulturbanause beschimpft und ich werde gefragt, warum ich überhaupt dahin reise. Halloooooo!? Darf man nur ins Ausland, wenn man alles klasse findet?

Noch bezeichnender finde ich eine Beschimpfung, wonach mein Reisebericht Hiddensee zeige, was für ein “arroganter, überheblicher Wessi” ich sei und ich einem “nur Leid tun” könne. Und zwar deswegen, weil - Achtung, festhalten! - ich tatsächlich die Kritik gewagt habe, dass 3 winzige öffentliche Toiletten für 10 Kilometer Strand mit tausenden von Touristen vielleicht ein bisschen wenig ist. Ach ja und ich hatte mich über die gigantischen Schlaglöcher auf den Straßen mokiert. Ja, das ist natürlich schon knapp am Hochverrat und sollte mit lebenslänglich Ostdeutschland-Verbot geahndet werden….. Und ich dachte, die Zeit der Blockwarte wäre vorbei…

Warum immer so negativ?

Ein gewisser Kritikpunkt ist auch, dass meine Reiseberichte zu negativ, zu “mäkelig” sind. Das mag sein, hat aber seine Gründe.

Ein Grund ist: Ich will mich mit meiner Seite von zwei anderen Arten von Berichten abheben.
Einmal den Berichten, die sich auf reine Tatsachen beschränken so nach dem Motto: “Wir sind dann in 3 Stunden von A nach B gefahren. Die Stadt ist sehr groß und hat x Einwohner. Besichtigt haben wir….. Dann sind wir weitergefahren.” Solche Berichte bringen einen kaum weiter, weil man einfach nicht weiß, ob sich das gelohnt hat oder nicht.
Und zum Anderen will ich mich deutlich von den reiseführerähnlichen “alles ist super”-Berichten abheben, wo alles und jedes aufs Höchste gelobt wird und jegliche Kritik an den Einheimischen als Verstoß gegen die political correctness verstanden wird (Political correctness dürfte ihr bei mir sowieso nicht erwarten!).

Ein weiterer Grund ist, dass negative Sachen bei mir während der Reise und auch bei Euch beim Lesen der Berichte besser im Gedächtnis bleiben. Ist einfach so, weil man sich ärgert und einfach durch dieses “Sich Ärgern” auch automatisch die Begebenheit speichert. Und dann entsteht der Eindruck bei Euch, alles im Urlaub wäre schlecht gewesen. Was es aber (meistens) nicht war. Eigentlich versuche ich ja auch, was Positives zu schreiben ….

Ein gewisser Grund bei den Europa-Berichten ist auch, dass wir inzwischen von den USA-Reisen, was z.B. Preis-Leistungs-Verhältnis, Freundlichkeit und Service angeht, sehr verwöhnt sind. Ich frage mich einfach, warum ich in England für ein schäbiges, mieses Hotelzimmer das Doppelte von dem zahle, was ich in den USA für ein Luxuszimmer hinblättern muss. Es ärgert mich, wenn man in Europa oftmals als Tourist als - im besten Fall - uninteressant oder - im schlechtesten Fall - als Störenfried betrachtet wird.

Also nehmt meine Berichte bitte nicht so negativ, wie sie Euch manchmal erscheinen mögen. So schlimm war es ja meistens gar nicht - und ich bin es auch nicht :-)

Wie geht es weiter mit der Seite und überhaupt mit unseren Reisen?

Irgendwie hatten wir uns das Reisen mit Kind viel leichter vorgestellt. Inzwischen ist unsere Tochter bald 2 Jahre alt und wir machen den klassischen Familienurlaub - Ferienwohnung am Meer. Etwas, was wir eigentlich nie machen wollten und was uns - ehrlich gesagt - auch nicht besonders glücklich stimmt. Wir hoffen darauf, dass unsere Tochter bald so groß ist, dass wir endlich wieder richtig verreisen können, denn das vermissen wir wirklich sehr. Dieses Jahr werden wir wohl nicht groß wegfahren, es bringt einfach in diesem Alter unserer Tochter nichts. Vielleicht geht es ja nächstes Jahr schon besser.

Da es eben mit richtigem Reisen im Augenblick nichts ist, habe ich ein neues Hobby. Ich kaufe alte Reise-Fotoalben auf und stelle sie mit Erläuterungen online. Es ist durchaus interessant, wie man diese alten Fotos zum Sprechen bringen kann, wenn man nur ein bisschen recherchiert und sich die Bilder wirklich genau anschaut.

Viel Spaß auf meiner Seite

GreyWolf





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