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Typische Wörter und Begriffe für den USA-Urlaub

Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Es gibt schon einige Begriffe, die man im USA-Urlaub braucht, die man nicht kennt. Oder die man nur aus dem britischen Englisch kennt, das sich ja vom Amerikanischen unterscheidet. Oder Begriffe, die man eigentlich vom Wortsinn kennt, die man aber nicht in dem gebrauchten Zusammenhang versteht.

Insofern haben wir bei www.usa-reise.de mal ein bisschen gesammelt, welche Ausdrücke man so im USA-Urlaub regelmäßig braucht.

Und hier sind sie:
(Wenn die Aussprache abweicht, dahinter in deutscher Lautschrift so gut es halt geht)

Ankunft / Einreise:

Baggage claim (Bägätsch Kläim):
Abholung des Gepäcks nach der Ankunft an den Förderbändern.

Immigration / Customs (Immigräischon / Kastoms):
Immigration ist nicht nur die eigentliche Einwanderung, sondern jede Passkontrolle an den Grenzen. Customs ist davon getrennt der Zoll. Am Flughafen geht es daher erst zum Bagage Claim, dann zur Immigration, dann zum Customs.

Officer (Offiser):
Die höfliche Anrede für jeden uniformierten Staatsdiener und Polizisten. Also z.B. bei der Passkontrolle. Übrigens unterschiedslos für Männer und Frauen.

Vacations (Wäkäischons):
Vacations ist amerikanisch für Urlaub. Wollen die bei der Immigration wissen, nämlich ob man als Tourist kommt (vacations) oder geschäftlich (business). Zum Teil ist auch die Frage, ob man wegen Business reist oder wegen leisure (aus Vergnügen).
Das englische Wort “holidays” bedeutet im Amerikanischen nur die offiziellen Feiertage. Wenn Ihr also sagt, dass man in Deutschland vier Wochen “holidays” hat, versteht das der Ami als “vier Wochen Feiertage”. Man ist daher immer “on vacation”

Cab (Käb)
Das Taxi. Nicht “taxi”

Allgemeine Floskeln:

how are you (doing), how is it going: (Hau ar ju duing, hau is it going)
Wörtlich übersetzt: wie geht es? Aber zumeist nicht als Frage gemeint, sondern eine Begrüßungsfloskel wie bei uns “Guten Tag”. Entweder man nimmt das als wirkliche Frage und beantwortet sie mit “fine” (also es geht Dir natürlich gut, eine andere Antwort will kein Ami hören) oder sagt einfach nur “Hello” und erwidert damit den Gruß.

Where are you folks from? (wär are ju foks from)
Woher seid Ihr? Typische Einstiegsfrage in ein Gespräch mit einem Amerikaner.

(You are) welcome (ju ar welkam)
Wörtlich übersetzt: Du bist/Ihr seid willkommen. Bedeutet aber nichts anderes als ein “Bitteschön” nach dem Danksagen. Also z.B. eine amerikanische Kellnerin bringt Euch was zu trinken. Ihr sagt “Thank you” und sie dann “Welcome”.

Excuse me (exqus mi)
Entschuldigen Sie. Und zwar dann benutzt, wenn man an einem vorbeigehen muss und der andere sich dadurch beengt fühlen könnte. Wird ständig gebraucht, selbst wenn die nächste Person 2 Meter weg ist. Will man sich hingegen wirklich entschuldigen, z.B. weil man jemand auf den Fuss getreten ist, ist die richtige Entschuldigung “Sorry”.

Sure (schur)
wörtlich “sicher , klar”. Tatsächlich benutzt im Sinne von “ja” oder auch als “Bitteschön”. Eben die Kellnerin, bei der man sich bedankt hat, und die dann “sure” sagt.

Have a nice one (häw a neis wan)
Habe einen guten. Nämlich einen guten Tag, also eine typische Verabschiedungsfloskel.

See you (si ju)
Ich sehe Dich. Auch eine typische Verabschiedungsfloskel, ohne dass wirklich klar sein muss, ob man sich noch mal sieht.

Verkehr / Tankstellen:

Vorbemerkung: Die Amerikaner neigen dazu, relativ viele Verkehrsanweisungen auszuschreiben, statt einfache Schilder mit Symbolen zu nehmen.

Give Way (gif wäi):
Vorfahrt gewähren lassen.

PED Xing
Nein kein Hinweis auf Chinesen.
PED sind Pedestrians, also Fußgänger, X steht für Cross (Kreuz) und damit Xing für crossing. Also pedestrians crossing = Vorsicht, querende Fußgänger

No turn on red (no törn on red)
Kein Abbiegen bei rot
Normalerweise ist bei roten Ampeln das Abbiegen nach rechts erlaubt - mit entsprechender Vorsicht, also wie beim ostdeutschen “Grünen Pfeil”. Ist dies ausnahmsweise nicht gewünscht, steht eben no turn on red.

Right lane must turn right / Left lane must turn left (reit, left läine mast törn reit, left)
Die rechte / linke Fahrspur muss auch entsprechend rechts/links abbiegen, man darf also auf diesen Spuren nicht geradeaus fahren.

No u-turn (no ju-törn)
Wenden auf der Fahrbahn verboten (also kein “U” fahren)

4-way-stop (for-wäi-stop)
Eine Kreuzung, bei der alle anhalten müssen und derjenige als erster fährt, der als erster angekommen ist. Bei mehr Verkehr ergibt das eine Art rollendes System, bei dem jeweils reihum gefahren wird.

No thru-road (no sru-road):
Keine Durchgangsstraße. Man beachte die vereinfachte Form von “through”, das kurzerhand zu “thru” mutiert.

Wrong way (rong wäi):
Falscher Weg im Sinne von falscher Richtung, also wenn man auf dem Highway in die falsche Richtung auffahren will.

Highway / freeway (heiwäi, friwäi)
Highway ist jede größere Straße, die mehrere Orte miteinander verbindet, also einfach eine Überlandstraße, so etwa Bundesstraße. Freeway ist eine Straße ohne Kreuzungen, also eine Autobahn.

Gravel (road) (gräwel):
Schotter(weg), also eine Straße ohne Asphaltbelag.

Toll (road oder bridge)
Keine tolle Straße oder Brücke, sondern eine gebührenpflichtige. Toll ist also Maut.

Ticket:
Im Straßenverkehr keine Eintrittskarte, sondern ein Strafzettel.

Fine (fein):
Im Straßenverkehr nicht fein, sondern eine Strafe, also z.B. 200$-fine = Strafe von 200 Dollar

Fines double in work zones:
Die üblichen Strafen werden in Baustellen auf der Strecke verdoppelt.

Buckle up, it`s the law (backl ap - it`s se lo)
Anschnallen! So sagt es das Gesetz.

Click it or ticket :
Anschnallen, sonst Strafzettel

Speeding (spiding):
Zu schnell fahren

Gas (station) (gäs)
Nicht Gas, sondern Benzin. Entsprechend Gas station = Tankstelle

Nozzle (nossle):
Zapfhahn beim Tanken, also das Teil, das man in den Tank steckt.

Pump (pamp)
= Zapfsäule

Einkaufen

4 sale
Zum Verkaufen. Die Amis ersetzen gerne das Wort for durch 4 (englisch: fore)

ATM : (Äi Ti Äm)
Geldautomat (von automatic teller machine).

Gift shop:
Hat nix mit Giften zu tun, gift ist nämlich das Geschenk. Also ein Andenken-/ Geschenkeladen.

(just) browsing (Dschast brausing)
Wenn man im Laden sagen will, dass man sich nur mal umschauen möchte, heißt das “I’m just browsing”.

Chest cooler (Tschest kuhler)
Kühltasche bzw. tragbare “Kühltruhe” aus Plastik. Unbedingt empfehlenswert in den wärmeren Jahreszeiten (s. Spezialtips)

Plastic or paper? (plästic or päiper)
Frage an den Kunden, wenn die Kassiererin die Einkäufe verpackt (was sie immer tut!): Wollen Sie eine Plastik- oder Papiertüte?

Cash or credit? (käsch or Kredit)
Barzahlung oder Kreditkarte?

How would you like to pay? (Hau wud ju like to päi)
Wie wollen Sie bezahlen? Also eben bar, mit Traveller Scheck oder Kreditkarte

Did you find everything okay? (Did ju feind evrising okay)
Durchaus übliche (und auch ernst gemeinte) Frage, ob denn alles beim Einkauf in Ordnung war.

Do you need help with that? (du ju nied help wis sat)
Brauchen Sie damit Hilfe? Gemeint, ob man Hilfe braucht, die Einkäufe in den Wagen zu schaffen. (Wenn man es braucht, ist ein Trinkgeld üblich für den Helfenden.)

Buy one, get one free: (bei wan, get wan fri)
Angebot im Supermarkt: Kaufen Sie eines (von einer bestimmten Sache), und sie bekommen das zweite kostenlos dazu. Man beachte, dass free kostenlos bedeutet - siehe auch unten bei vacant.

Liqour store: (licker store)
Laden, wo man (nur) Alkohol bekommt (da man in einigen Staaten nur dort Alkohol bzw. “härteren” Alkohol bekommt).

Dry county: (drei kaunti)
trockener Landkreis: Ein Landkreis, in dem kein Alkohol ausgeschenkt oder verkauft werden darf (inzwischen sehr selten geworden)

Inexpensive (inexpensif)
Ist es billig, also kostet es wenig Geld, ist es inexpensive. Hingegen wird das in England übliche cheap abwertend als Billigkram / Ramsch verstanden.

Restaurant:

Fully lizensed:
Restaurant, das die Genehmigung hat, Alkohol auszuschenken.

Please wait to be seated / seat youself (wäit tu bi sieted / siet jurself)
Üblicherweise wird man platziert im Restaurant, d.h. die Kellnerin weist einem den Tisch zu. Dann steht am Eingang eben “Wait to be seated”. Darf man sich aber selbst einen Tisch aussuchen, steht eben “Seat yourself”. Ist kein Schild da, fragt man einfach.

Party of (parti of….)
Hat nichts mit Partymachen zu tun, sondern beschreibt die Größe der Gruppe, die essen gehen will. Man wird also gefragt, für wieviel Leute man einen Tisch braucht und wenn man mit vier Leuten da ist, ist eben die Bezeichnung “party of 4″. Muss man mal warten, weil kein Tisch frei ist, wird dann der Name der Gruppe und ihre Stärke laut gerufen: “Schmidt, party of four”.

For here or to go?
In Schnellrestaurants: zum hier essen oder zum mitnehmen?

Menu (menju):
Nicht Menü, sondern die Speisekarte.

Entrees / starters / appetizers (ontres, starters, äpeteisers):
Starters oder appetizers sind Vorspeisen. Entrees aber das Hauptgericht.

Chef / Boss / Manager :
Chef ist nicht der Chef des Restaurants, sondern der (Chef)Koch.
Wenn mal also den Obermotz des Restaurants sprechen will, fragt man nach dem Boss oder noch besser Manager.

How do you like your …. (hau du ju leik jur)
Wie möchten Sie….. In den USA muss man oft genau beschreiben, wie man das Essen will, seien es Eier, Fleisch oder auch Toast.
Richtige Antworten:
Eier: sunny side up: Spiegeleier; scrambled: Rühreier; boiled: gekocht
Steak: rare: blutig; medium: mittelmäßig gebraten; well done: gut durchgebraten
toast: white oder brown, also Weizentoast oder dunkleren Toast

Are you all set? (ar ju ol set)
Haben Sie gewählt. Klassische Frage der Kellnerin, ob sie die Bestellung aufnehmen kann.

What comes with it? (wot kams wis it)
Frage des Kunden an die Kellnerin, was zu einem bestimmten Gericht serviert wird. Also welche Beilagen.

Beverages:
Getränke

Soda
Kein Soda, sondern ein Überbegriff für alle nichtalkoholischen Getränke, wie 7up, Cola etc. Könnte man auch mit Softdrinks übersetzen.

Diet Coke
Die richtige Bezeichnung für die kalorienreduzierte Cola. Das in Deutschland übliche Wort “light” wird in den USA nicht verstanden.

(Free) Refill
Refill bedeutet nachfüllen des Getränkes, üblicherweise wenigstens einmal frei. Wenn unklar, ob es free ist, einfach nachfragen.

Lid:
Der Deckel, den man bei Getränken beim Mitnehmen auf das Getränk drauf tut (also z.B. bei McDonalds)

Easy on the ice (isy on se eis):
Sagt der Kunde an die Bedienung, wenn er nur wenig Eis im Getränk will

Ice/icecream (Eis, Eiskriem)
Die Amis machen hier einen klaren Unterschied: Ice ist nur das gefrorene Wasser. Eiscreme im Sinne von Speiseeis ist eben icecream.

Peperoni:
Nicht Pepperoni, also die kleinen scharfen Schoten, sondern Salami

Pepper:
nicht Pfeffer, sondern Paprika

Side salat / lettuce
Side salat ist ein kleiner Salat als Beilage, die Bezeichnung für den Salatkopf im Supermarkt ist “lettuce”

(French) fries (frensch freis)
Französische Gebratene: nichts anderes als Pommes.

Check (Tscheck):
Im Restaurant die Rechnung. Ansonsten in der Bank auch der Scheck.

Tip / service included:
Trinkgeld bzw. besser Bediengeld. Absolut üblich 15-20 Prozent, da die Bedienung davon lebt.
Nur wenn “service included” auf der Karte steht, ist es wirklich ein Trinkgeld.

Keep the change (kiep se tschäinsch):
Behalten Sie das Wechselgeld als Trinkgeld. Nicht keep the rest, da rest die Ruhepause ist.

Restroom (restruum):
Das ist die richtige Bezeichnung für die Toilette. Das Wort “toilet” gilt als anstößig und führt zu roten Köpfen bei den Bedienungen.

Motel:

Vacancy / no vacancy (wäikensi)
Zimmer frei oder alles belegt. Steht zum Teil an den Motels außen dran. Will man wissen, ob noch was frei ist, fragt man eben: “Do you have vacancy?”

Vacant / free (wäikent / fri)
Entsprechend das Adjektiv ist vacant. Hingegen bedeutet free kostenlos. Wer also fälschlicherweise nach einem free room fragt, fragt nach einem kostenlosen Zimmer!

HBO (Äitsch Bi O)
Home Broadcasting Organisation: Kabelfernsehen.

Twin room / “double room”:
Es gibt in Amerika nicht die in Deutschland so übliche Unterscheidung zwischen Einzel- und Doppelzimmer. Insofern ist die Frage nach einem “double room” falsch und führt nur zur Verwirrung. Man fragt nach einem Zimmer und gibt an, für wieviel Personen man es braucht. Ein Twin room ist dagegen ein Zimmer mit zwei separaten Betten.

Double / full / twin / queen / king
Die Größe der Betten im Zimmer, oder genauer gesagt die Breite. Irgendwie ziemlich verwirrend, aber für alle die es wissen wollen, die exakten Daten sind wie folgt:
Twin: 99 cm x Länge
Double/full: 137 cm x Länge
Queen: 152 cm x Länge
King: 198 x Länge.
Wie Ihr schon an den Maßen erkennt, kann man ohne Probleme z.B. in einem Queen zu zweit schlafen, in einem King sowieso.

Bathroom
Die korrekte Bezeichnung für das WC/Badezimmer im Motelzimmer. Was restroom im öffentlichen Raum (Restaurant, Malls etc.) sind bathrooms im Motel bzw. im privaten Haushalt.

(Special) Rate (räit)
Nicht die Rate, sondern der Preis, den man im Motel zahlt. Insofern auch die Frage nach billigeren Angeboten: “Do you have special rates” und “is this your best rate?”

Elevator (eleväitor):
Der Aufzug (nicht wie im englischen lift)

First /sceond floor:
Der first floor ist nicht der erste Stock, sondern das Erdgeschoss. Entsprechend ist der second dann der erste Stock und so weiter.

Natur und Tiere:

Trail / trailhead
Trail ist der Wanderweg, trailhead der Platz, wo der Wanderweg beginnt. Da in USA dort immer ein Parkplatz ist, könnte man Trailhead auch salopp mit Wanderparkplatz übersetzen.

Flashflood
Sturzfluten durch schmale Canyons nach Regenfällen / Gewittern. Flashflood-warnungen sind toternst gemeint und müssen immer beachtet werden. Auch wenn es über Dir nicht regnet - es reicht, wenn in 20 Kilometern ein Gewitter runtergeht und das durch die Canyons bis zu Dir schießt.

Mesa / Butte (Bjut)
Spanisch: Tisch. Ein aus der Ebene herausragender Tafelberg.
Butte ist dagegen eher ein kleinerer Hügel, der aus der Ebene ragt. Die Begrifflichkeiten sind hier ziemlich schwimmend.

Wash: (Wosch)
Ein Flusslauf, der normalerweise trocken ist, und durch den nur bei Regen Wasser läuft (Flashflood-Gefahr! Nie in eimem Wash und sei er noch so trocken übernachten oder das Auto abstellen.

Permit: (pörmit)
Spezielle Erlaubnis, einen bestimmten besonders geschützten Bereich zu betreten. Braucht der normale Tourist kaum, da man in den normalen Bereichen der Nationalparks sowas eben nicht braucht. Wenn man es braucht, stehen deutliche Schilder am Weg. Erwischt werden in den besonders geschützten Bereichen ohne Permit kann richtig Geld kosten (bis zu mehreren hundert Dollar) - nicht zu empfehlen.

Elk
Nein, nicht der Elch, sondern der Wapiti-Hirsch. Elche sind auf amerikanisch moose.





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