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Warum wir zum Direktflug raten

Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Wir raten - auch wenn es teurer ist - dringend an, einen Direktflug (am besten einen Nonstop-Flug) zu nehmen.

(Der Unterschied: Direktflug bedeutet, dass Ihr nicht umsteigen müsst, allerdings hat Euer Flugzeug Zwischenlandungen, auf denen Passagiere aus- und zusteigen. Das bedeutet einen Aufenthalt von wenigstens einer Stunde pro Zwischenstop. Nonstopflüge gehen wirklich direkt zum Endziel und sind damit natürlich deutlich schneller - aber auch teurer.)

Erstens geht das einfach schneller. Gerade bei den längeren Strecken in den Westen der USA wird der Flug nämlich sonst endlos lang.
Der Grund ist klar: abgesehen davon, dass die Zwischenlandungen bzw. das Umsteigen erheblich Zeit kosten, verlängert sich auch Deine Flugstrecke.

(Verstehst Du nicht? Ganz einfach.
Du fliegst von Frankfurt nonstop nach Las Vegas. Dann fliegt man ja nicht direkt nach Westen, sondern fliegt die wesentliche kürzere nördliche Strecke an Grönland vorbei. Das sieht zwar dann so aus, als ob man einen riesigen Umweg macht, aber tatsächlich ist die Strecke umso kürzer, je weiter nördlich man fliegt. Das heißt, Du kommst dann von Norden her irgendwo über der Mitte der USA in den USA an (also so etwa bei North Dakota), und von da geht es dann ziemlich gerade nach Süden bis Las Vegas. So geht die kürzeste Strecke.
Wenn Du nun z.B. in Atlanta umsteigst, das ist ein sehr großer Umsteigeflughafen in Georgia, also im Südosten der USA, dann kannst Du diesen Effekt der kürzeren Reise über die nördlichen Breiten vergessen. Denn Du fliegst dann praktisch zuerst die Altantikküste runter nach Georgia. Dann steigst Du um und fliegst dann noch mal ein paar Stunden nach Westen, bis Du in Las Vegas bist. Ergebnis: Die reine Flugstrecke wird wesentlich länger - und das kostet Dich Zeit.)

Zweitens muss man auf dem ersten Flughafen, auf dem man in den USA landet, durch die Einwanderungskontrolle (Immigration) und durch den Zoll (customs). Und erst dann, wenn man deren Schalter passiert hat, kann man zu seinem Anschlußflug. Problem hierbei ist, dass sich vor den Immigration-Schaltern oft lange Schlangen bilden, so dass man sich immer sorgen muss, ob man den Anschlußflug noch erwischt.

Drittens vermindert das die Gefahr unterwegs verloren gegangener Gepäckstücke. Leider mehren sich in den letzten Jahren die Fälle, in denen die aufgegebenen Gepäckstücke unterwegs irgendwo hängen bleiben oder sogar ganz verschwinden. Je seltener man umsteigt, desto größer ist die Chance, dass die Gepäckstücke auch wirklich mit Euch in der Maschine sind.

Problem ist dabei allerdings, dass es diese Nonstop-Flüge nur von ganz wenigen deutschen Flughäfen gibt, insbesondere von Frankfurt.
Eine Alternative wäre dann ein Umsteigen in einem nahegelegenen europäischen Flughafen, allerdings ist da die Auswahl an guten Flughäfen beschränkt. Paris und London sind ja hinreichend berüchtigt.





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