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Was man über das Wetter wissen sollte

Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Zunächst mal eine wichtige Internetadresse, für den Fall, dass Du wissen möchtest, wie eigentlich das Wetter in Deinem Zielort ist. Das findest Du hier (zudem mit der Möglichkeit, rechts oben einzustellen, auf welcher Sprache und in welcher Temperaturart - Fahrenheit oder Celsius - Du die Angaben bekommen willst.)

Die USA bedecken die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents, insofern lassen sich natürlich nur ein paar allgemeine Aussagen zum Wetter treffen.

Unseren Breiten am ähnlichsten ist das Wetter an der nördlichen Ostküste. D.h. kalte Winter, warme Sommer, aber auch mal schlechtes Wetter im Sommer.

Der alte Süden, also die südliche Atlantikküste und die alten Südstaaten zeichnen sich durch sehr warmes Wetter aus und vor allem im Sommer/Herbst sehr feuchtes, schwül-heißes Wetter.

Der Mittlere Westen (also praktisch die Mitte) hat ein klassisches kontinentales Wetter. Sehr kalte Winter und sehr heiße Sommer.

Im Südwesten ist es im Sommer regelmäßig gnadenlos heiß. Und ich meine wirklich: heiß!!! Juli/August können die Tagestemperaturen locker 35-40 Grad erreichen, im Schatten! Das ist nicht nur kein Spaß, das kann gefährlich werden, wenn man z.B. die Austrocknung des Körpers unterschätzt.
Eine lokale Reiseführerin erzählte mir mal, dass sie im Sommer von deutschen Touristen oft vollkommen verzweifelt gefrahgt wird, wie sie denn diese heißen Temperaturen in den Nationalparks aushalten würden. Antwort: “Gar nicht. Wir gehen möglichst wenig in die Sonne und warten auf niedrigere Temperaturen, also auf den Herbst!”

Der Winter ist unterschiedlich, da es hier sehr stark von der Höhe des jeweiligen Ortes abhängt. In Phoenix ist der Winter angenehm warm, am Grand Canyon, nur ein paar hundert Meilen nördlich, aber auch mehrere hundert Meter höher gelegen, gibt es dagegen Schnee. Im Frühjahr und Herbst ist es meist morgens sehr kühl, aber ab dem Vormittag schon angenehm warm, zur Mittagszeit sehr warm bis heiß.

Um es noch mal zu betonen: Die Temperaturen sind sehr von der Höhe des Ortes abhängig. Es kann durchaus sein, dass man z.B. im Mai in einzelnen niedrig gelegenenen Bereichen vor Hitze schon fast eingeht und eine Tagesfahrt weiter (und höher) noch auf letzte Schneefelder trifft.

Das Wetter an der Westküste ist dagegen relativ gemäßigt, da das Meer größere Temperaturschwankungen ausgleicht. Da über das Meer aber die Wetterfronten angezogen kommen, ist es sehr wechselhaft mit viel Regen. Das gilt zumindest für alles nördlich von San Francisco. Im Sommer gibt es hier oft Nebel und kühles Wetter. Gerade San Francisco ist für seine kühlen Sommer bekannt. Je weiter man südlich kommt, desto wärmer wird es natürlich. “It never rains in southern California”, d.h. spätestens nördlich von L.A. wird es warm bis heiß.

In den Rocky Mountains ist es natürlich im Winter sehr kalt, im Sommer bilden sich regelmäßig nachmittags Gewitter.

Und was ist mit den Tornados und Hurrikans, die man immer wieder im Fernsehen sieht?

Hurrikans treten im Wesentlichen im Südosten auf. Vor ihnen muss man als Tourist keine Angst haben, da sie sich tagelang im Vorfeld ankündigen. Sie sind halt letztlich nichts anderes als starke Stürme, die man recht gut voraussagen kann.

Tornados, das sind kleinere Wirbelstürme, lassen sich dagegen nur schlecht voraussagen, da sie spontan bei bestimmten Wetterlagen im Sommer entstehen. Für Touristen sind aber auch diese weitgehend uninteressant, da sie regelmäßig im Mittleren Westen zuschlagen, also dort, wo der Normaltourist sich ohnehin nicht aufhält. Tornados in anderen Gebieten sind die absolute Ausnahme.





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