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Welche Reiseführer sind zu empfehlen?

Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Die Wahl eines Reiseführers ist natürlich immer Geschmacksache.

* Für alle Individualreisenden empfehlen wir (wie auch viele andere USA-Reisende) die Führer vom Reise-Know-How-Verlag (oder wie man sie nach dem Autor nennt: den “Grundmann”).

Die Vorteile: viele Routen, die man sich selbst zusammenstellen kann, gute Insidertips und vor allem: nicht alles wird in höchsten Tönen gelobt, sondern es wird klar gesagt, was gut ist und was nicht.
Nachteil: über die eigentlichen Reiseziele erfährt man halt nur das Wichtigste, Hintergrundinfos fallen sehr spärlich aus.
Eine gute Ergänzung zum Reise-Know-How-Verlag sind daher die Baedeker-Führer, gerade für die, die gerne mehr historische und kulturelle Informationen wollen.

* Die Reiseführer von Vista-Point haben den Vorteil einer klaren Route und schöne Bilder, aber den großen Nachteil, dass alles außerhalb dieser Route nicht mal am Rande erwähnt wird.
Sind damit für diejenigen okay, die genau diese Route fahren wollen.

* Für die Nationalparks an sich benutzen wir noch regelmäßig den GEO-Guide USA-Nationalparks von 1995, den es jetzt wohl leider nicht mehr gibt.

* Für den echten USA-Fan führt wohl kein Weg an der Zeitschrift “America Journal” vorbei, die es im Zeitschriftenhandel alle 2 Monate gibt. Nachdem diese Zeitschrift sich jahrelang mehr wie ein Werbeprospekt der US-Tourismusindustrie las (alles wurde in den höchsten Tönen gelobt), hat sie sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Neben den Artikeln zu einzelnen regionalen Schwerpunkten gibt es nun auch interessante Hintergrundberichte zum amerikanischen Alltag.

* Keine Reiseführer im eigentlichen Sinne, aber sehr interessant sind die Krimis von Tony Hillerman. Der bringt in seinen Büchern, die im Navajo-Reservat spielen, eine Menge Hintergrundinformationen. Vieles von dem, was ich über die Kultur und Religion der Indianer, ihre Probleme in der heutigen Welt etc. weiß, verdanke ich den Büchern von Hillerman. Zudem sind sie durchaus spannend und realitätsnah geschrieben (wenn auch meist recht schnell klar ist, wer der Mörder ist).





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