Die Geheimnisse des Südwesten (22.04-15.05.2004)
Dieser Artikel wurde am 17. März 2009 von GreyWolf geschrieben.
Dieser Reisebericht ist wie folgt unterteilt:
- Die Geheimnisse des Südwesten (22.04-15.05.2004)
- Vorbereitung
- Die ersten beiden Tage
- Der dritte Tag
- Vierter und fünfter Tag
- Sechster und siebter Tag
- Achter Tag
- Neunter und zehnter Tag
- Elfter und zwölfter Tag
- Tage 13 und 14
- Fünfzehnter Tag
- Tage 16 und 17
- Tage 18 und 19
- Tage 20 und 21
- Die letzten drei Tage
Unsere nunmehr fünfte gemeinsame Reise in die USA. Nachdem unser letztjähriger Urlaub in Schottland ein langweiliger und teurer Reinfall war (meine Frau meint, ich würde übertreiben, sooo schlimm sei es gar nicht gewesen), tendieren wir überhaupt dazu, nur noch in den USA zu urlauben.
Da man uns ja immer vorwirft, wir würden zu sehr durch die USA hetzen und alles viel zu schnell machen, haben wir uns diesmal in über 3 Wochen auf drei Staaten konzentriert: Arizona, New Mexiko und Utah.
Dabei wollten wir ausgiebiger wandern und vor allem in den Spuren von Karsten, Volker und Steffen die “geheimeren” Orte des Südwestens aufsuchen. Deswegen auch der bedeutungsschwere Titel dieses Reiseberichts.
Auch diese Reise war wirklich gut. Die erste Woche wurde durch eine Kaltfront mit Niederschlägen zwar teilweise etwas enttäuschend, da wir mehrere gewünschte Sehenswürdigkeiten im Grand Staircase nicht erreichen konnten. Aber der Rest lief ohne Probleme. Und wir haben trotz den Startschwierigkeiten noch eine ganze Reihe fantastischer Sachen gesehen, wie z.B. den Little Wild Horse Canyon, die Wave, die Grand Gulch etc. etc.
Wir haben am 22.04.2004 in Phoenix angefangen.
Von dort ging es zunächst nordwärts zum Grand Canyon und aufs Colorado Plateau.
Mit einem Schwenk durchs Navajo Country ging es Richtung Süd-Ost nach Albuquerque und Umgebung, um von dann südwärts in die Wüsten von New Mexiko einzutauchen.
Mit einem Schwenk über die Carlsbad Höhlen geht es dann östlich nach Phoenix zurück, wo wir am 15.05. zurückgeflogen sind.
So war die grobe Route, die sich dann aber im Detail dann doch etwas verworrener zeigte.
Zur Verdeutlichung gibt es hier die Karte
Ich hatte mal die Route grob ausgerechnet und war auf 3.500 Meilen gekommen. In drei Wochen kein Problem. Tatsächlich sind es dann aber durch die diversen Schlenker und Hin- und Rückfahrten etc. doch wieder sage und schreibe 5.775 Meilen, also ca. 9.200 Kilometer geworden.
Was hat uns das Ganze gekostet? Ca. 5.300 Euro. Der Dollar war zwar schwach, aber die Benzinpreise hoch. Außerdem war diese Reise mit 23 Tagen deutlich länger als die letzten.
Der Flug war diesmal günstig. Mit British Airways von Hamburg über London, gebucht übers Internet, nur 551 Euro p.P, also 1.102 Euro insgesamt.
Der Mietwagen war diesmal besonders teuer, da es ein langer Urlaub war und 4-Wheel-Drive eine der teuersten Klassen ist. Bei Alamo über FTI war es im Super-Inklusivpreis am günstigsten für 1.116 Euro. Bei einem normalen Wagen wäre das natürlich deutlich günstiger geworden.
Benzin hat uns ca. 370 Euro gekostet - auch das wäre bei einem normalen Wagen natürlich weniger gewesen.
Die Motels haben insgesamt für 23 Nächte insgesamt ca. 1.415 Euro gekostet, oder ca. 61 pro Nacht. Dabei haben wir allerdings relativ hochwertige Motels bevorzugt, bei Abstrichen in der Qualität hätte man das auch günstiger haben können.
Eintrittsgelder waren nur ca. 80 Euro.
Und die restlichen 1.200 Euro (oder ca. 50 pro Tag) gingen für Lebensmittel, sehr gelegentliches Essengehen und ähnliches drauf. Besondere Mitbringsel habe ich dabei rausgerechnet. Wer täglich Essen geht, müsste hier natürlich auch entsprechend mehr rechnen.
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