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USA-Westen (Mai/Juni 1998)

Dieser Artikel wurde am 18. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Dieser Reisebericht ist wie folgt unterteilt:

Diesen Reisebericht habe ich 2007 noch mal komplett überarbeitet.

Unsere erste gemeinsame und selbst organisierte Reise in die USA. Zuvor war ich 3 mal drüben gewesen, davon 2 mal mit organisierten Touren im Südwesten. Und hatte mich schon mit dem USA-Virus infiziert.

Monika war dagegen noch nie drüben gewesen. Und hatte auch kein sooooo großes Interesse an irgendwelchen Canyons, Wüsten und diesen ganzen komischen roten Steinen.

Wie war die Route?

Hieraus resultierte letztlich auch eine für den Anfang sehr ungewöhnliche Route: nicht das klassische San Francisco - Los Angeles - Grand Canyon - Las Vegas, sondern eine Mischung aus Südwesten und nördlicher Pazifikküste. Meine Frau hatte nämlich zur Bedingung gemacht, dass wir - wenn schon USA - dann auch viel von der Küste sehen würden. Denn für Meer war sie immer zu haben.

Insofern musste ich mir eine Route einfallen lassen, die sowohl die Höhepunkte des Südwestens, als auch die Küste beinhaltete. In 2,5 Wochen. Dazu zu diesem Zeitpunkt noch ohne die ganzen Möglichkeiten des Internet.

Konkret gestaltete sich die Reise letztlich wie folgt: Von Las Vegas einen sehr zügigen Rundkurs zu den Hauptattraktionen des Südwestens (Grand Canyon, Monument Valley, Bryce Canyon), dann quer durch nach San Francisco und von dort die Pazifikküste hoch bis Seattle.

Auf der Karte sah das so aus:

karteusa1

Gefahren sind wir ca. 3.800 Meilen (6.000 km) in 17 Tagen. Das sind schon einige Meilen, was aber bei den doch recht guten Straßenverhältnissen in den USA nicht so besonders anstrengend war.

Natürlich kann man auf dieser Route locker die zweifache Zeit verbringen.
Nicht nur, weil wir die Nationalparks zum Teil sehr zügig abgehakt haben. Wir haben auch einige, durchaus am Weg liegende Sehenswürdigkeiten schlicht übersehen - weil wir sie nicht kannten oder sie falsch eingeschätzt haben. Der Bericht zeigt auch, dass wir eine gewisse Grundregel einer Südwestentour - nämlich vorab die Befahrbarkeit der Route zur konkreten Reisezeit zu überprüfen - vollkommen übersehen hatten. Es war halt wirklich die erste selbst organisierte Reise und das merkt man dann auch. Insofern würde ich letztlich auch nicht unbedingt anraten, diese Route nachzufahren - da gibt es letztlich doch bessere Optionen.

Wir wollten aber viel sehen und haben es letztlich nicht bereut. Und schon die wenigen Tagen im Südwesten haben auch meine Frau mit dem USA-Virus infiziert - insofern war die Reise ein voller Erfolg.

Noch ein Hinweis zu den Fotos: Die jetzt eingearbeiteten Fotos sind nicht besonders gut. Ich hatte damals noch keine besonders gute Kamera und die Fotos habe ich erst nach ein paar Jahren eingescannt. Aber besser wie nix - oder?





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