Top 3: Paria Canyon Vermillion Cliff Wilderness (”The Wave”)
Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.
Wo ist das?
Nördlich vom Grand Canyon, genau an der Grenze zwischen Utah und Arizona. Die Abfahrt ist am Utah-Highway 89, ziemlich genau in der Mitte zwischen Page und Kanab. Wenn Du auf eine Karte siehst, geht auf dieser Strecke die Straße plötzlich im 90 Grad Winkel nach Norden weg. Genau hier ist der Abzweig nach Süden.
Warum ist das in den Top 10?
Weil es einfach eine der schönsten Landschaften des Südwestens ist. Die Wave an sich ist ist wunderschön und die darum liegende Landschaft ist auch grandios. Der Sandstein leuchtet dort in allen vorstellbaren Farben. So sieht die berühmte Wave im unteren Bereich aus:
Und von oben:
Was macht man da?
Hinlaufen und anschauen.
Man fährt dazu - nachdem man sich ein Permit an der Paria Ranger Station besorgt hat (s.u.) - an die oben beschriebene Stelle, wo der bis dahin recht eintönig laufende Highway 89 in mehreren Kurven durch die Vermillion Cliffs (größere Hügel) geht. Dabei macht die Straße, in östlicher Richtung befahren, zuletzt eine 90-Grad-Kurve und die Straße geht dann direkt nach Norden. Nach dem Scheitelpunkt dieser Kurve sind es vielleicht 200 Meter, wo scharf nach links, nämlich direkt nach Süden, eine Gravel Road abzweigt. Da steht auch ein Schild, dass zu irgendeinem Canyon (habe den Namen jetzt vergessen) weist. Aus unerfindlichen Gründen gab es allerdings bei unserem Besuch kein Hinweis, dass das auch die Abfahrt zur Wave ist. Egal, gibt dort ohnehin nur einen Weg.
Dieser gut befahrbaren Gravel Road folgt man nun mehrere Meilen (ca. 15(?) Minuten Fahrt), bis linkerhand eine große Hinweistafel auftaucht und rechterhand ein Parkplatz, der Wire Pass Trailhead. Lässt sich nicht verfehlen, zumal dort sicher schon Fahrzeuge stehen. Der Weg zur Wave beginnt dann an dieser “linken” Hinweistafel.
Zur Wave an sich, die in einem Bereich liegt, der North Coyote Buttes genannt wird, sind es ca. 1,5 Stunden Wanderung. Die Wanderung ist an sich nicht besonders anstrengend, allerdings gibt es praktisch keinen Schatten, was sie im Sommer richtig unangenehm werden lassen kann.
ACHTUNG: Im gesamten Bereich gibt es keinerlei Wasser und sehr wenig Schatten. Daher unbedingt genug Wasser mitnehmen. Und zwar für mindestens 5 Stunden (Wanderung hin und zurück und zwei Stunden vor Ort).
Ich könnte jetzt stundenlang weitererzählen, aber es gibt die ganzen Informationen schon sehr gut an anderen Stellen im Internet. Nämlich insbesondere bei Karsten Rau. Hier einfach “Nordamerika” - “USA”- “Coyote Buttes” klicken und dort gibt es alle Infos gebündelt.
Man kann dort auch locker den ganzen Tag verbringen, wenn man noch ein bisschen die umliegende Landschaft erkundet.
Was kostet es?
Einen Eintrittspreis gibt es nicht, das (notwendige) Permit kostet 10 Dollar p.P.
Brauche ich ein Permit?
Permits braucht man. Und das ist das Hauptproblem. Davon gibt es nämlich nur 20 am Tag. d.h nur 20 Personen dürfen am Tag dorthin. 10 werden übers Internet 6 Monate im Voraus vergeben, 10 gibt es jeweils am Vortag (bzw. wenn sie ausnahmsweise nicht weggegangen sind, noch am gleichen Tag) an der Paria Ranger Station.
Wann immer es möglich ist, sollte man versuchen, sich Permits übers Internet zu sichern. Denn vor Ort kann es durchaus sein, dass 30-50 Leute die 10 Permits wollen und dann wird gelost.
Alles Wesentliche zum Permitsystem gibt es wieder bei Karsten Rau.
Wichtiger Tip: wenn Ihr von Page kommt, müsst Ihr zur Permitvergabe eine Stunde früher losfahren, da zwischen Utah und Arizona eine Stunde Unterschied ist. Von Page bis zur Paria Station sind es ziemlich genau 40 Minuten Fahrt.
Brauche ich einen Geländewagen?
Nein, die Zufahrt zum Trailhead ist zwar eine Gravel Road, aber eine sehr gute.
Übernachtungsmöglichkeiten?
Page oder Kanab.
In Page ist es meiner Ansicht nach besser, da es dort auch einen großen Supermarkt und verschiedenen Restaurants gibt (und den Lake Powell).
Gibt es dazu noch weitere Infos in Reiseberichten?
Ja, nämlich im Reisebericht “Geheimnisse des Südwestens”
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