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Top 5: Lower und Upper Antelope Canyon

Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Wo ist das?
Im Norden von Arizona, ganz in der Nähe der Stadt Page am Lake Powell. Liegt also an der klassischen Route vom Grand Canyon zum Bryce Canyon.
Der Lower AC und der Ausgangspunkt zum Upper AC liegen nur wenige Meilen von Page entfernt am Highway 98 in Richtung Kaibito. Ganz in der Nähe ist ein großes Kraftwerk mit 3 riesigen Schornsteinen. Nicht zu übersehen.

Warum ist das in den Top 10?
Weil es sicher die beiden schönsten Slot Canyons im Südwesten sind. Die Farben und Formen sind einfach fantastisch. Hier ein typisches Bild aus dem Lower AC:

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Was macht man da?
Hingehen, reingehen und staunen.
Kommt man vom Lake Powell, kommt zunächst rechterhand der Ausgangspunkt zum Upper AC. Zweihundert Meter weiter geht linkerhand eine kleine Straße rein, an der nur wenige Meter weiter der Parkplatz vom Lower AC liegt. Große Schilder weisen den Weg.

Was ist der Unterschied zwischen Lower und Upper AC?
Der Lower AC ist direkt erreichbar. Man geht in ein kleines Bachbett und zwängt sich dort durch einen Spalt im Boden. In diesem Spalt geht es immer tiefer in den ausgewaschenen Canyon, der gerade zur Mittagszeit in den schönsten Farben und Formen strahlt. Die Wände sind durch Wasser glatt poliert. Der begehbare Teil des Canyon ist nur wenige 100 Meter lang, man braucht jedoch wegen der Enge und wegen der faszinierenden Einblicke ca. eine Stunde, um bis zum Ende zu gelangen. Dann kann man entweder außen herum zurückgehen oder - was natürlich sinnvoller ist - durch den Canyon zurück. An schwierigen Stellen im Canyon sind Leitern angebracht, z. T. ist jedoch in einzelnen Bereichen eine gewisse Akrobatik erforderlich. Aber alles im Rahmen des Machbaren.

Zum Upper AC wird man von Navajos mit dem Jeep hochgefahren. Er ist ebenerdig zu begehen, ohne wesentliche Stufen o.ä. und damit leichter als der Lower. Und zur Mittagszeit gibt es dort die sogenannten “Beams”. Dann fällt die Sonne durch den winzigen Spalt in der Canyondecke. Wirft man nun etwas Sand in die Höhe, zeigt sich dieser Lichtstrahl in voller Schönheit.
Großer Nachteil: Wegen dieser “Beams” ist es zur Mittagszeit inzwischen sehr voll im Upper AC geworden. Man kann sich oft nur ein paar Meter bewegen, bis man wieder warten muss, um anderen Fotografen nicht in die Quere zu kommen. Das ist schlicht nervtötend. Ich würde den Upper AC - trotz der Beams - nicht zur Mittagszeit aufsuchen, da sich dann dort alles drängelt. Ohnehin würde ich wohl eher den Lower AC empfehlen, weil es dort etwas abenteuerlicher und wesentlich ruhiger ist.

Die Fotografen geben noch folgende Hinweise: Beim Fotografieren ist es für besonders gute Bilder wichtig, dass man einen 100 ASA-Film benutzt und die Öffnung der Blende möglichst klein wählt (großer Blendenwert), um eine gute Tiefenschärfe zu erreichen. Dafür hat man dann natürlich lange Belichtungszeiten, so dass ein Stativ notwendig wird. Außerdem sollte man darauf achten, dass auf den Fotos kein Himmel zu sehen ist, da sonst die Bilder zu hell werden.

Was kostet es?
Die Canyons werden von Navajos verwaltet, der National Park Pass gilt also nicht.
Zur Zeit kostet der Eintritt (einschl. der Fahrt zum Upper AC) ca. 20 Dollar p.P. für einen Canyon. Viel Geld, aber lohnend.
Macht man beide Canyons an einem Tag, so kostet es nicht 40 Dollar, sondern ein paar Dollar weniger.

Brauche ich ein Permit?
Nein, aber eben den Eintrittspreis bei den Navajos. Ohne die geht gar nichts. Was sie auch wissen.

Brauche ich einen Geländewagen?
Nein.

Übernachtungsmöglichkeiten?
In Page gibt es viele Motels und gute Infrastruktur.

Gibt es dazu noch weitere Infos in Reiseberichten?
Ja, z.B. im Reisebericht “Südwesten”, die erste Woche.





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