Top 8: Yellowstone NP
Dieser Artikel wurde am 24. März 2009 von GreyWolf geschrieben.
Wo ist das?
In der nordwestlichen Ecke von Wyoming.
Damit liegt es ganz schön weit von den üblichen Touristengebieten im Südwesten weg. Man kann den Yellowstone zwar in eine Südwestenroute einbauen, vom südlichen Utah sind es etwa zwei Tagesfahrten, sinnnvoller ist es aber, um den Yellowstone herum eine Nordwest-Tour zu machen.
Warum ist das in den Top 10?
Okay, nicht besonders einfallsreich, aber einfach einer der schönsten Orte der USA.
Der Yellowstone ist selbst für einen Nationalpark gigantisch. Nicht nur der riesige Park, tolle Seen, die schöne Landschaft etc. Nein, als Bonus obendrauf gibt es jede Menge thermischer Gebiete und Tiere, insbesondere Bisons. Es ist sehr gut verständlich, dass der Yellowstone der Anstoß für den Nationalpark-Gedanken war.
ACHTUNG: Bis in den Juni hinein und ab September muss man jederzeit mit Kälteeinbrüchen und Schneefall rechnen. Der Yellowstone liegt nämlich recht weit nördlich und auch recht hoch.
Was macht man da?
Hier können wir im Wesentlichen auf die Reiseführer verweisen. Besondere Tips haben wir nicht.
Kurz gesagt: die Straßen im Yellowstone bilden in etwa eine “8″. Fährt man diese Strecken ab, kommt man automatisch zu den wesentlichen thermischen Gebieten, dem Grand Canyon of the Yellowstone etc.
Absolut sparen kann man sich inzwischen die Mammoth Hot Springs im Nordwesten des Parks. Hier sind die heißen Quellen weitgehend versiegt. Und dann sehen halt auch Sinterterrassen nur noch grau in grau aus.
Einplanen sollte man für diesen Park mindestens 2 Tage. Er ist schließlich richtig groß und es gibt viel zu sehen.
Ein paar Impressionen (Büffel vor thermischen Quellen, Midway Geyser Basin und West Thumb Basin):
Was kostet es?
Mit dem Nationalpark-Pass nix. Ohne Pass 20 Dollar pro Wagen und Eintritt (womit sich der Nationalpark-Pass natürlich anbietet, wenn man länger als einen Tag bleibt).
Brauche ich ein Permit?
Nein, nicht für die normalen Touri-Aktivitäten.
Brauche ich einen Geländewagen?
Nein, alles asphaltiert.
Übernachtungsmöglichkeiten?
Man kann einmal im Park selbst übernachten, also in dortigen Hotels der Parkverwaltung. Die sind aber sehr früh ausgebucht. Außerdem scheint auch der Standard nicht besonders zu sein - bei relativ hohen Preisen.
Bei jedem Parkeingang gibt es ansonsten ein mittelgroßes Städtchen mit entsprechendem Motelangebot. Von den uns bekannten Gardiner, Cody und West Yellowstone fanden wir das letztere am besten. Cody ist auch okay, wenn auch sehr geschäftig, Gardiner ist ziemlicher Schrott.
WICHTIG: Da Yellowstone wegen seiner nördlichen und hohen Lage eine recht kurze Saison hat (Juni-September) ist es dort immer sehr voll. Wenn man keine unliebsamen Überraschungen erleben will, sollte man hier unbedingt vorbuchen. Oder früh ankommen. Die Preise sind entsprechend (hoch).
Gibt es dazu noch weitere Infos in Reiseberichten?
Ja, im Reisebericht “Nordwesten”.
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