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Tag 15

Dieser Artikel wurde am 18. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Dieser Reisebericht ist wie folgt unterteilt:

(Blanding - Grand Gulch Primitive Area - Muley Point - Goosenecks SP - Mexican Hat)

06.05.2004

Von Blanding wollen wir heute in die Grand Gulch Primitive Area fahren.

Kennt Ihr nicht? Kannte ich bis vor kurzem auch nicht. Die Grand Gulch ist eine typische Sehenswürdigkeit, an der die meisten einfach vorbeifahren, weil sie nicht wissen, dass es sie gibt. Außerdem lässt sie sich nur durch Wandern erreichen.

Wo ist die Grand Gulch?
Der ein oder andere von Euch kennt vielleicht den Weg von Mexican Hat durch das Valley of the Gods in Richtung Natural Brigdes NM. Vom Valley of the Gods fährt man über enge Serpentinen, die im Gegensatz zum übrigen Weg ungeteert sind, nach oben auf ein Hochplateau, der Cedar Mesa. Auch wir waren diese Strecke schon mal gefahren. Was ich nicht wusste - und was man auch nicht sieht - ist, dass sich auf dieser Cedar Mesa eine große Schlucht versteckt, die Grand Gulch. Diese Schlucht ist nicht gerade tief, vielleicht im Durchschnitt 100-200 Metern unter dem sonstigen Niveau, aber sehr lang.

Und sie war eines der Zentren der Anasazikultur in früheren Jahren mit entsprechend vielen Ruinen, Felszeichungen etc. Aber wie gesagt, nur zu Fuß erreichbar. Bei amerikanischen Wanderern hat sie deswegen eine gewisse Bekanntheit erlangt, viele laufen hier runter, es gibt sogar geführte mehrtägige Touren mit Lamas.

Den Tip für die folgende Tour habe ich dem sehr empfehlenswerten Buch “Best Easy Dayhikes - Grand Staircase & Glen Canyon” von Ron Adkinson entnommen.

Wir fahren zunächst von Blanding über die 95 und 261 in Richtung Grand Gulch. Wenige Meilen südlich der Kreuzung der Straßen 95 / 261 ist die Kane Gulch Ranger Station, naja zwei Container, die diese Station darstellen sollen. Davor ein Parkplatz, der mit gut 20 Fahrzeugen besetzt ist. Die Kane Gulch ist nämlich einer der beliebtesten Einstiege in die Grand Gulch.

Wir erkundigen uns in der Ranger Station nach der von uns geplanten Wanderung und werden superfreundlich beraten. Es ist ein älteres Ehepaar, das hier als Freiwillige sechs Wochen im Jahr die Wanderer berät. Als sie erfahren, dass wir Deutsche sind, stellt sich heraus, dass der Mann bei der Armee zweimal in Deutschland stationiert war und sie auch schon mal einen Urlaub in Deutschland verbracht haben. Sie geben uns noch sehr gute Tips für die von uns geplante Wanderung.

Wir wollen jetzt aber nicht durch die Kane Gulch in die Grand Gulch einsteigen, sondern von der anderen Seite. Dazu fahren wir erstmal wieder nach Norden zur 95 zurück, dann wenige Meilen westwärts auf der 95, um dann wieder nach Südwesten auf die 276 abzubiegen (die im weiteren Verlauf zum Lake Powell führt).

Auf der 276 fahren wir wenige Meilen. Nach dem Milepost 85 geht nach links eine (inzwischen ausgeschilderte) Gravelroad zum Collins Spring Trailhead. Die geht jetzt insgesamt 6 Meilen bis zum Trailhead. Zwischendrin teilt sich die Straße, leider ohne Hinweisschild, wo man lang soll. Hier fährt man nach rechts und folgt dann der Straße immer weiter.

Ist die Straße zunächst gut befahrbar, wird es dann auf den letzten 2-3 Meilen teilweise recht ruppig, da die Straße felsigeres Gelände überquert. Ist aber - mit entsprechender Vorsicht - auch gerade noch so mit normalem Pkw befahrbar; mit Geländewagen kein Problem.

Die Straße endet am Trailhead, wo schon ca. 5 Autos stehen. Hier hinterlegen wir in einem Umschlag 2 Dollar pro Person als Tageseintritt.

Direkt dahinter beginnt der Weg, der in den Collins Canyon führt. Verlaufen kann man sich da eigentlich nicht, es geht einfach in den Canyon auf einem ziemlich gut erkennbaren Trail.

So sieht der Weg in die Grand Gulch aus

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Man erreicht nach wenigen hundert Metern ein Gatter. Da darf man durchgehen, wenn man es anschließend wieder schließt. Das Gatter ist aber bei uns so mit Stangen festgestellt, dass wir es als einfacher empfinden, an der Seite drüberzuklettern.

So, jetzt wird es gleich spannend. Erreicht man hinter dem Gatter den Talboden und geht den Canyon weiter runter, sollte man nach links schauen. Schon wenige Meter weiter (50-70?) befindet sich links ein großer Alkoven, also eine Felsenhöhle. Der Eingang ist etwas verdeckt, aber wenn man weiß, wo man zu suchen hat, findet man es leicht.

In dieser Höhle war über Jahrzehnte ein Unterschlupf für die Cowboys. Entsprechend finden sich auch hier noch ihre Spuren. Es gibt ein kleines Gatter, eine Wand ist vom Feuer-Rauch geschwärzt und auf einem Tisch und in Nischen finden sich diverse leere Büchsen und sonstige Gebrauchsgegenstände. Man hat sogar wieder ein paar Pfannen aufgehängt. Witzig und interessant.

Von hier folgt man nun dem Canyon immer weiter nach unten in Richtung unseres ersten Zieles, den Narrows. Dabei geht es teilweise im Wash, teilweise auf Pfaden daneben, man muss auch mal einen Abbruch umgehen. Aber sehr gut zu begehen, kein Problem.

Unterwegs kommen zwei Canyons nach links, die man nicht beachtet. Man hält sich also beim Runtergehen immer nach rechts (entsprechend beim Raufgehen immer nach links halten). Unterwegs kommt man auch noch an einem kleinen Arch vorbei. Man sollte sich dabei diese Abzweigungen ruhig genauer anschauen, damit man nachher ohne Probleme zurückfindet, besonders herausragende Punkte gibt es nämlich nicht.

Der Weg in die Grand Gulch ist ganz nett, haut uns aber nicht vom Hocker. Man erreicht nach 2 Meilen - maximal eine Stunde - dann die sogenannten Narrows, also die Enge.

Hier ist man dann in der Grand Gulch. Die Narrows sind dadurch entstanden, dass das Wasser des Grand Gulch-Flusses einen Mäander der Schlucht durchbrochen hat. Diese Narrows sind inzwischen vielleicht 2 Meter breit. Insofern ist das jetzt nicht besonders spannend, und allein dafür hätte sich jetzt der Weg nicht gelohnt.

Das Interessante sind hier ja die Anasazi-Hinterlassenschaften. Und die wollen wir jetzt stromabwärts suchen.

Das erste Problem ist, dass sich direkt hinter diesen Narrows ein tiefer Tümpel gebildet hat. Ca. 15 Meter im Durchmesser, von schmutzigem Grün und unbestimmbarer Tiefe. Rundherum jede Menge Bäume. Da kommt man nicht durch, es sei denn, man watet (oder schwimmt?) durch, eine wenig erfreuliche Vorstellung.

So sehen die Narrows von der anderen (Tümpel-)Seite aus.

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Aber die Ranger haben uns erklärt, was wir machen sollen. Von den Narrows geht man vielleicht 20 Meter zurück und dann rechts hoch (rechts in der ehemaligen Laufrichtung), und hier kommt man in den alten Mäanderteil. Und diesem folgt man jetzt einfach, da der Mäander logischerweise genau auf der anderen Seite der Narrows rauskommt.

Dieser Weg ist jetzt etwas beschwerlicher. Zum Einen brennt jetzt mal wieder die Mittagssonne auf unsere Köpfe. Es ist zwar nicht heiß, aber die Sonne heizt uns schon ein. Zum Anderen sind hier die Wege nur schmale Trampelpfade, bei denen man ständig aufpassen muss, dass man nicht auf Kakteen tritt, die es hier zuhauf gibt. Allerdings blühen auch die meisten, was sehr hübsch aussieht. Und man muss sich manchmal an Büschen u.ä. vorbeidrücken.

Monika hat hier ein wenig Probleme. Zwar hat sie in den Billig-Sandalen keine Schmerzen mehr an den Füßen, dafür bekommt sie jetzt immer wieder kleine Steinchen unter ihre Fußsohlen und an ihren Strümpfen bleiben stachelige Kletten von den Pflanzen hängen. Alle paar hundert Meter muss sie daher ihre Sandalen ausziehen und diese Sachen entfernen.

Der Mäander, dem man langgeht, ist vielleicht einen Kilometer lang. Gegen Ende ruhen wir uns in einem Alkoven vor der Sonne aus. Und dann erreichen wir auch schon die andere Seite der Narrows. Tatsächlich, um den Tümpel an den Narrows zu umgehen, also letztlich für 10-15 Meter Weg, sind wir 1 km gegangen.

Und hier wollen wir beginnen, nach den Anasazirelikten zu suchen. Auf einer amerikanischen Homepage hatte ich detaillierte Hinweise gefunden, wo man zu suchen hat.

Die erste Fundstelle sollte in dem alten Mäanderarm direkt neben den Narrows sein. Klar erkennbare weiße Figuren sollten hier zu finden sein.

Ich suche die Wand bei den Narrows ab - nix. Nochmal - nix. Muss hier doch irgendwo sein. Aber ich finde nichts. Kann natürlich sein, dass bei dieser stark bewachsenen Stelle rund um den Tümpel ein Baum davor steht. Jedenfalls finde ich nichts.

Na toll. Aber es sollen ja noch mehrere weitere Stellen flußabwärts kommen. Die erste etwa 1 Meile entfernt. Dort soll ein großes Panel mit hunderten von Handabdrücken sein.

Wir latschen also stromabwärts durch mehrere enge Windungen der Schlucht (Goosenecks). Das ist aber leichter gesagt als getan. Im Wash selber ist vor nicht allzulanger Zeit Wasser durchgegangen, entsprechend gibt es immer wieder kleinere Tümpel und feuchte, lehmige, sehr rutschige Stellen. Oben auf dem Rand des Wash, wo es Trampelpfade gibt, bekommt Monika immer wieder Steine und Kletten in die Sandalen.

Nach einer halben Stunde haben wir immer noch nichts entdeckt. Ich frage mich, ob wir die Stelle überhaupt entdecken, da an den Wänden zum Teil höhere Büsche sind, die den Fels verdecken. Könnte dort dahinter irgendwo das gesuchte Panel sein? Nichts zu entdecken.

Monika hat langsam die Schnauze voll und mir geht es nicht besser. Kann man diesen Scheiß nicht einfach ausschildern? Eine Straße wäre auch nicht schlecht. Monika setzt sich erstmal in den Schatten und ich gehe jetzt noch mal - ohne Rucksack, nur mit einer Wasserflasche - ein paar hundert Meter und schaue, ob ich irgendwo dieses blöde Panel finde.

Und es klappt. Nach nur wenigen hundert Metern entdecke ich das gesuchte Panel an der Spitze eines Gooseneck. Vielleicht hundert Abdrücke von Händen sind zu sehen und außerdem noch einige Bilder von Menschenfiguren. Fünf Minuten später bin ich wieder bei Monika und überbringe die frohe Botschaft.

Schlagartig hat sich unsere Laune verbessert und ich führe Monika zu dem Panel. Hier ein paar Bilder davon:

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Ganz witzig, zwischen den ganzen Handabdrücken sind auch - immerhin gut zwei Meter über dem Boden - mehrere Fußabdrücke, offenbar von Kindern. So nach dem Motto: “Wenn Du nicht gleich mit dem Quengeln aufhörst, haue ich Deine Füße an die Felswand…”?

Es gäbe jetzt weiter flussabwärts noch zwei weitere größere Panels, allerdings noch mal jeweils eine Meile entfernt. Aber uns reicht es. Das Laufen entlang des Flussbettes ist recht anstrengend, jedenfalls wenn zuvor Wasser durchgegangen ist. Unser Hauptziel haben wir erreicht, nämlich die Anasazizeichnungen zu sehen.

In deutlich besserer Laune gehen wir die Schlucht zurück, die uns auf einmal auch nicht mehr so lang vorkommt. Und unsere Laune wird noch besser, als ich in der nächsten Windung auf einem etwas höher gelegenen Felsenband eine kleine Anasaziruine sehe, die wir vorhin komplett übersehen habe.
Direkt dort kommen wir nicht hinauf, aber 200 Meter weiter können wir auf dieses Felsband hochsteigen und zur Ruine zurückgehen. Es handelt sich zwar nur um eine winzige Vorratskammer bestehend aus zwei Teilen, vielleicht 2 Quadratmeter groß, aber in gutem (restaurierten?) Zustand. Man kann sogar im getrocketen Lehm noch die Fingerspuren der Erbauer sehen. Außerdem liegen hier noch kleine Maiskolben-Teile rum.

So sieht die Ruine aus der Nähe aus.

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An den Narrows zurück will ich jetzt noch mal nach diesen blöden “gut sichtbaren” Felszeichnungen suchen. Monika geht schon mal in den alten Mäander vor, den wir ja wieder zurückgehen müssen und setzt sich in Schatten des Alkoven, in dem wir schon beim Hinlaufen Pause gemacht haben. Ich suche von den Narrows kommend nun nocheinmal die Felswand in Richtung des Alkoven ab.

An den Narrows: nichts. 10 Meter weiter: nichts. 20 Meter, 30 Meter, 40 Meter weiter: nichts. Moment. Da oben, auf einem Felsband, das ist doch was. Genau, da sind sie. Allerdings nicht so deutlich zu sehen, aber da sind Menschen- und Tierfiguren in verschiedenen Farben. Ich rufe Monika und sie kommt, um sie sich anzusehen.

Kommt man nicht auf dieses Felsband hoch, damit wir sie aus der Nähe anschauen können? Weiter vorn, neben dem Alkoven scheint eine Stelle zu sein. Auf dem Weg dorthin, suche ich die Felswand weiter mit den Augen ab. Und da, fast direkt über dem Alkoven, in dem wir auf dem Hinweg Pause gemacht haben, da sind ja die “gut sichtbaren” weißen Figuren. Ich hatte beim Hinweg einfach zu nahe an den Narrows geschaut.

Wir klettern auf das Felsband hoch, darauf mit einiger Vorsicht entlang (es ist recht schmal und teilweise gibt es hier auch Ruinen) und können nun die Bilder aus der Nähe betrachten.

Die “gut sichtbaren” Figuren.

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In bester Laune ziehen wir erst den Mäander zurück bis zur anderen Seite der Narrows und dann wieder nach oben den Collins Canyon hinauf, immer schön nach links haltend. Gebraucht haben wir für diesen Ausflug fast sechs Stunden, von 11:30 bis 17:15 Uhr.

Zusammengefasst: Die Grand Gulch ist von den Landschaftsformen nicht besonders beeindruckend. Allein deswegen lohnt sich die Wanderung also nicht, zumal gerade das Laufen in der eigentlichen Grand Gulch recht mühsam sein kann. Aber wer sich für die Anasazis interessiert, findet hier, wenn er ein wenig weiß, wo er suchen muss, genügend Ruinen, Felszeichungen etc.

Die genaue Beschreibungen für alle, die die Tour nachmachen wollen, gibt es hier als Extradatei.

Vom Trailhead fahren wir wieder über die 276 und 95 zurück zur 261, die uns Richtung Valley of the Gods und Mexican Hat bringen soll.

Von der machen wir aber noch mal einen Abstecher zum Muley Point, einem fantastischen Aussichtspunkt.
Das ist auch so etwas, das man nur findet, wenn man weiß, wo es ist. Reinhold hat mich drauf gebracht. Ausgeschildert ist der nämlich aus unerfindlichen Gründen nicht.

Man fährt dazu die 261 immer Richtung Mexican Hat. Irgendwann muss man dann von der Cedar Mesa runter auf das untere Plateau. Das geht, wie schon oben angesprochen, auf engen Serpentinen, die - im Gegensatz zur ganzen anderen Strecke - nicht asphaltiert sind. Ist aber kein Problem.

Wenn man nun von Norden kommt, also so wie wir, wird mehrfach auf großen Schildern vor diesem Abschnitt gewarnt, so nach dem Motto: “Noch drei Meilen, dann gibt es enge Serpentinen”, irgendwie so etwas. Auf dem letzten Kilometer vor den Serpentinen muss man jetzt aufpassen, da hier die Abzweigung zum Muley Point abgeht. Das ist eine Gravelroad nach rechts, keine Beschilderung, nur die Nummer, nämlich 241. (Entsprechend, wenn man von unten, also von Süden kommt: Nach den Serpentinen auf der ersten Gravelroad links ab).

Und der folgt man dann bis zum Muley Point.

Wir kommen auch an einen tollen Aussichtspunkt, bis hier war die Straße unproblematisch zu befahren. Und die Aussicht ist wirklich supertoll. Man blickt hier über den Felsabbruch der Cedar Mesa, über Tausende von Quadratkilometer bis über`s Monument Valley. SUPER!
Allerdings - und da muss ich Reinhold beipflichten - ist dieser Ausblick auf Fotos kaum festzuhalten. Einfach zu groß. Außerdem ist es bei uns sehr dunstig. Insofern gibt es auch keine Fotos.

(Im Rückblick bin ich mir nicht sicher, ob wir wirklich am Muley Point waren. Die Gravelroad ging nämlich noch weiter und hinten schien noch einmal ein Aussichtspunkt gewesen zu sein. Kann daher sein, dass wir einen Aussichtspunkt “zu früh” gesehen haben. Egal, ist auch super.)

So, jetzt geht es die Serpentinen hinunter. Nach dem, was wir bisher auf anderen Straßen erlebt haben, absolut kindereinfach.

Unten ist die Strecke wieder asphaltiert und wir fahren weiter Richtung Mexican Hat. Unterwegs biegen wir noch zum Goosenecks State Park ab. Dieser State Park ist sogar kostenlos. Er besteht im Wesentlichen aus einem tollen Blick über die Windungen des San Juan River, der sich hier in engen Mäandern mehrere hundert Meter tief ins Gestein gefressen hat. Leider bekommt man diese Mäander nur einzeln aufs Foto, so groß sind sie. Ein schöner Ausblick, den man mitnehmen sollte, wenn man vorbeikommt.

Eine von drei Schleifen (mehr bekommt man nicht aufs Bild).

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Gegen 19:00 Uhr erreichen wir Mexican Hat. Wir könnten jetzt noch bis Kayenta weiterfahren, aber da sind die Motels so teuer. Allerdings ist Mexican Hat kaum als Ort zu bezeichnen. Ein Campingplatz, drei-vier Motels, eine Tankstelle. Wir versuchen erst, auf dem Campingplatz eine Cabin zu bekommen, aber hier ist schon kein Angestellter mehr.

Von den recht miesen Motels nehmen wir schließlich das Burches Inn. 54 Dollar (inklusive Tax) sind dafür schon fast zu viel. Das Zimmer ist - jedenfalls nach unseren Ansprüchen - wenig ansprechend. Aber was soll`s. Ist ja nur für eine Nacht.

Wir haben aber auch keine Lust, den restlichen Abend in diesem Zimmer zu verbringen und fahren daher zum Sonnenuntergang-Schauen zurück zu den Goosenecks. Später schauen wir uns noch die Sterne an, die hier zu Millionen am Himmel stehen.





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