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Vierter und fünfter Tag

Dieser Artikel wurde am 18. März 2009 von GreyWolf geschrieben.

Dieser Reisebericht ist wie folgt unterteilt:

(Grand Canyon - Page - “The Wave”)

25.04.2004

Relativ früh sind wir auf - immer noch eine Auswirkung der Zeitverschiebung.

Monika hat extremen Muskelkater in den Beinen, insbesondere wenn sie auch nur etwas bergab gehen muss, tut es richtig weh. Unverständlicherweise geht es mir eigentlich gut, nur Probleme mit einem Knie habe ich.

Nach dem anständigen Frühstück im Best Western fahren wir noch mal in den National Park und klappern erst das Village und dann die Aussichtspunkte am East Rim Drive ab. Monika ist bereit, dem Grand Canyon für die gestrigen Strapazen zu verzeihen und ihn wieder in ihre Lieblingsparks aufzunehmen. Er kann ja schließlich nix dafür, dass wir so doof waren.

Es ist sehr wenig los, an einigen Aussichtspunkten sind wir fast allein.

An einem Punkt steigt eine Familie über die Absperrgitter und kraxelt bis nach vorne auf die Felsen. Direkt über den Abgrund. Wie schlau! Bringt zwar keine besseren Bilder, dafür riskieren sie abzustürzen. Menschen - und da schließen wir uns nach den gestrigen Erfahrungen nicht aus - sind Schwachköpfe.

Gegen 11:30 Uhr - das Wetter ist übrigens deutlich wärmer und sonniger geworden - fahren wir aus dem Nationalpark raus und ziehen bis 14:00 Uhr nach Page am Lake Powell durch.

Hier hatten wir uns für den Abend mit Volker und Ulrike verabredet.

Zuerst suchen wir uns ein Motel. In einem guten Holiday Inn Express sollte das Zimmer 70 Dollar plus tax kosten. Als ich frage, ob sie Government Rates haben, also spezielle Tarife für Beamte und Soldaten, stellt sich tatsächlich heraus, dass es damit noch 55 + tax kosten soll. Gebongt! Die Tante von der Rezeption kopiert sich noch meinen Dienstausweis. Ob ich dienstlich oder privat unterwegs bin, interessiert sie nicht. (Um das klarzustellen: Ich habe keineswegs den Eindruck erweckt, ich würde dienstlich reisen. Wer mich mal im Urlaub gesehen hat - unrasiert, mit billiger Cargohose und ausgelutschtem T-Shirt - würde auch nie auf die Idee kommen, dass ich hier dienstlich unterwegs sein könnte. Zumal in einer solchen Touristenregion wie Page.)

Das Zimmer können wir erst in einer Stunde beziehen, da es gerade noch sauber gemacht wird. Also gehen wir erst mal einkaufen.

Als wir nach einer Stunde zurückkommen: Zimmer noch nicht fertig. Zwischenzeitlich ist eine unfreundliche Navajo am Empfang, die von nix weiß und die sich auch nicht für uns interessiert.

Verärgert ziehen wir los.

Als Einstieg in diesen Bereich des Grand Staircase dachte ich mir, dass die Toadstool (Krötenstuhl) Hoodos das Richtige wäre. Nicht weit zu laufen, praktisch an der Straße. Denn laufen wollen wir heute möglichst wenig.

In ca. 40 Minuten erreichen wir die BLM Paria Ranger Station. Ich wollte mal vorbeischauen, wegen möglicher Permits und Karten, muss aber feststellen, dass die Ranger Station schon zu hat. Häh? Wie kann das denn sein? Um 15:40 Uhr schon zu? Erst später geht mir auf, dass es ja in Utah schon 16:40 Uhr ist - Zeitverschiebung. Na dann, da ist bei Beamten natürlich Feierabend (als Beamter kann ich mich da ja kaum beschweren).

Die Toadstool Hoodos findet man von dort nach den bekannten Wegbeschreibungen sehr leicht. Von der Ranger Station gehts es auf der 89 Richtung Page zurück. Auf der linken Seite in Fahrtrichtung ist jetzt immer eine Telefonleitung parallel zur 89. Nach kurzer Zeit (paar Hundert Meter) knickt die Telefonleitung plötzlich nach links, also nach Norden, ab. Und genau hier ist der Ausgangspunkt. Es gibt da auch einen kleinen Parkplatz, direkt links neben der Straße, mit einem Durchgang im Zaun und einem Trailhead-Register. Eigentlich nicht zu verfehlen. Aber wie gesagt: nicht zu früh anhalten, erst wenn die Leitung tatsächlich im 90-Grad-Winkel nach Norden abgeht.

Der Parkplatz mit der erwähnten Telefonleitung.

parkplatz

Von dort geht es immer nach Norden einen Wash hoch, vielleicht einen Kilometer, bis man ziemlich unweigerlich auf die Hoodos trifft. Bis dahin ist es unproblematisch zu gehen. Erst ganz zum Schluss muss man aus dem Wash ein paar Meter auf ein Plateau hochkraxeln. Aber wirklich nur ein paar Meter, 3-5 vielleicht, je nachdem welchen Aufstieg man wählt.

Es gibt verschiedene kleinere Gruppen von Hoodos, in unterschiedlichen Farben. Darunter auch einen besonders großen, der mich mehrfach überragt.

Eine Gruppe von Hoodos mit “Hüten”.

Eine Gruppe von Hoodos mit "Hüten".

Der große Hoodoo - ich zum Größenvergleich klein daneben.

Der große Hoodoo - ich zum Größenvergleich klein daneben.

Was ist eigentlich ein Hoodoo? Schwer zu sagen. Eine amerikanische Defintion lautete in etwa so: “Durch Erosion entstandene Felsnadel oder sonstiger seltsam geformter Fels.” Also alles und nix. Aber dieses steil aufragende ist schon ein wesentlicher Punkt der Definition.

Wie entsteht eigentlich ein Hoodoo? Leichter zu sagen. Durch Erosion. Z.B. so: Regen klatscht auf ein Felsplateau und baut es langsam ab. An einzelnen Punkten liegen aber andere, härtere Steine darauf oder der Fels ist an einzelnen Stellen härter. Darunter wird der Fels an diesen Stellen langsamer abgebaut, während rundherum das Plateau in vielen, vielen Jahren weggewaschen wird. Ein Hoodoo entsteht. Und deswegen haben viele Hoodos auch oben einen “Hut” auf, das ist der Stein oder die härtere Felsstelle, dem sie ihre Existenz verdanken.

Warum faszinieren uns Hoodos eigentlich? Warum mögen wir sie lieber als z.B. einen runden Felsblock? Ebenso schwer zu sagen. Vielleicht weil sie teilweise Formen annehmen, die der Schwerkraft zu trotzen scheinen? Weil sie oftmals vergänglich wirken (und ja auch sind)? Weil sie uns entfernt an Menschenfiguren erinnern?

Insgesamt gesehen ist es aber nicht besonders spannend. Ich hatte mir nach den verschiedenen Reiseberichten mehr erwartet. Ist - wie gesagt - ein guter Einstieg, weil direkt an der Straße gelegen. Aber andere Locations in diesem Bereich sind da wohl deutlich besser, was die Menge und Größe dieser Dinger angeht.Leicht enttäuscht ziehen wir nach einer Stunde wieder ab. Aber okay, wir werden sicher in den nächsten Tagen noch Besseres entdecken.

Gegen 18.00 Uhr sind wir in Page und kaufen erstmal für Monika wieder Schuhe mit Profil. Da sie - verständlicherweise - die Schnauze voll hat von Wanderstiefeln, kaufen wir bei WalMart Sandalen für sie, für gerade mal 7 Dollar. Und man glaubt es kaum: damit lief sie den restlichen Urlaub wesentlich besser als mit den schweineteuren Wanderstiefeln.

Für 19:00 Uhr hatten wir uns mit Volker und Ulrike verabredet. Auf dem Parkplatz von McDonalds, da uns kein anderer uns beiden bekannter Treffpunkt in Page eingefallen war.

Und wir treffen sie dort auch. Erste Frage von ihnen: “Habt Ihr schon irgendwelche Pläne für die nächsten Tage?” Antwort von uns: “Nö.”
“Super, wir haben Permits für die Wave für morgen - für Euch auch”.

Ja, super, genau so hatte ich es mir erhofft. Ich muss ja sagen, dass ich extra die Route entgegen meiner ursprünglichen Planung im Uhrzeigersinn gefahren bin, um möglichst früh im Jahr in Page zu sein. Ich dachte mir, dass je später es im Jahr sein würde, desto größer wohl der Ansturm auf die begehrten 10 täglichen Permits sein würde.

Dem ist aber nicht so, wie ich von Volker erfahre. Reinhold war letzte Woche da gewesen und jeden Tag hatten sich 20-30 Mann um die 10 Permits beworben. Erst am vierten und letzten Tag hat er endlich Permits bekommen.

Und wie kam jetzt Volker so einfach an die Permits? Zufälligerweise war er an der Rangerstation vorbeigekommen. Und zufälligerweise musste Ulrike mal auf die Toilette. Nur deswegen hielten sie an der Station an. Und Volker unterhielt sich mit der Rangerin. Ob noch Permits da seien für morgen? Erwartete Antwort: “Nein, sind schon alle weg”. Tatsächliche Antwort: “Ja, heute war nur einer da. Wir haben also noch 9 Permits.” Worauf Volker sich sofort vier schnappte.

Wie kann das sein? Warum war in der Woche zuvor ein riesiger Ansturm und bei uns keine Sau mehr da? Ich glaube es zu wissen. Es geht nicht um frühe oder späte Jahreszeit, sondern um typische Urlaubszeiten. Und Reinhold war gerade in der 2. Woche nach Ostern da, also zu einer Zeit, wo offenbar viele noch um Ostern herum Urlaub machten. Wir waren erst in der 3. Woche nach Ostern da, als der Osterreiseverkehr schon durch war.

(Wie das mit Permis genau geht, wie man sie übers Internet bekommen kann etc. haben schon andere sehr gut beschrieben, so dass alles, was ich schreiben würde, unnötige Wiederholung wäre. Schaut mal auf die Seite von Karsten unter dem Stichwort “North Coyote Buttes”, der beschreibt das sehr gut.)

In einem Steakrestaurant gehen wir essen und anschließend in der Bar noch was trinken. Es wird ein vergnügter Abend bis 23:00 Uhr. Wir haben uns viel zu erzählen über unsere Reisen, über Persönliches und Internetmäßiges etc.

26.04.2004

Heute können wir länger liegen bleiben, mit Volker und Ulrike haben wir uns erst für 10:00 Uhr verabredet.

Wir fahren zunächst zur Rangerstation, weil ich noch gerne eine Karte von der Region hätte. Und die bekomme ich auch - sogar kostenlos. Volker fragt nach, wie es mit Permits für morgen aussieht. Auch noch welche da! Das unterstreicht meine “Urlaubstheorie”.

Wir fahren dann zum Trailhead, der ca. 20 Minuten entfernt ist und über eine - gut befahrbare - Gravel Road zu erreichen ist. Auch diesen Weg beschreibt Karsten sehr gut, kann ich mir also sparen.

Von dort ziehen wir los. Es ist sonnig, gut warm, aber nicht richtig heiß. Volker kennt ja den Weg, so dass wir ihm die Führung überlassen.

Und jetzt kommt für mich hier im Bericht das Hauptproblem: Darf ich den Weg zur Wave beschreiben oder nicht?
Es gibt derzeit noch einen gewissen, wenn auch bröckeligen “Ehrenkodex”, ihn nicht zu beschreiben. Um die Wave vor übermäßiger Beanspruchung zu schützen.
Andererseits gibt selbst das BLM inzwischen eine Karte mit dem eingezeichneten Weg zu den Permits mit und erklärt den Weg genau mit Fotos. Gibt es Wegbeschreibungen in Büchern und im Internet. Gibt es Hinweise auf anderen Seiten zu bestimmten Punkten des Weges etc. etc. etc.

Dennoch werde ich den Weg hier nicht detailliert beschreiben. Jede neue Wegbeschreibung fördert letztlich die Gefahr, dass frustierte Leute, die kein Permit erhalten haben, auf eigene Faust los gehen. Und da ich das Permitsystem grundsätzlich begrüße, um die fragile Wave zu schützen, will ich da nicht mitmachen.

Ich gebe aber zwei Hinweise, die Volker auch auf seiner Seite gibt, da ich sie für wichtig halte.

Tip 1: Wenn Du dem Weg folgst, den die Ranger beschreiben, kommst Du nach ca. 20-30 Minuten auf dem Weg über einen Hügelrücken und hast vor Dir einen quer zur Laufrichtung verlaufenden Wash mit einem ebenfalls quer zu Dir verlaufenden, nach rechts ansteigenden Hügelrücken dahinter. Hier folgst Du nicht dem Wash, sondern gehst schnurstracks quer durch den Wash und krabbelst über den Hügelrücken vor Dir. Also einfach geradeaus.

Wenn Du dann weiter dem von den Rangern beschriebenen Weg folgst, stellst Du Dir irgendwann die Frage, wo jetzt eigentlich die blöde Wave ist. Da die Wave sehr klein ist, kannst Du sie aus der Ferne kaum bzw. gar nicht entdecken. Deshalb der Tip 2: Du schaust einfach in Laufrichtung und siehst schon bald - zunächst recht weit entfernt - einen großen senkrechten Spalt in einem Felsen. Darunter, also unter diesem Spalt, ist die Wave.

So, mehr gibt es aber nicht. Und sollte ich erfahren, dass jemand diese Angaben genutzt hat, um ohne Permit zur Wave zu gehen, gibt es Ärger.
Übrigens kontrollieren die Ranger recht häufig die Wanderer nach Permits. Und wer keines hat - da wird es echt teuer. Würde ich mir ersparen.

Jetzt aber zurück zu unserer Wanderung. Der Weg ist eigentlich recht einfach. Mit Einschränkungen allerdings. Es gibt keinen bzw. kaum Schatten auf der Route, es gibt 2-3 stärkere Steigungen, aber zumeist geht es relativ eben. Nervig ist auf der zweiten Hälfte, dass es zum Teil durch Sand geht, das hemmt dann schon. Aber insgesamt, gerade im Vergleich zu anderen Wanderungen: unterer, allenfalls mittlerer Schwierigkeits- und Anstrengungsgrad.
Es sei denn natürlich, man macht es im Sommer. Ohne Schatten kann es dann ganz schön heiß werden. Aber das ist ja eigentlich klar.

Ulrike geht es leider nicht so besonders gut und 200 Meter vor der Wave schmeißt sie das Handtuch. Während sie sich unter einen Baum setzt und von Volker betreut wird, gehen wir beide zur Wave hoch.
Wird die Wave so sein wie erwartet? So viele Bilder hatte ich gesehen. Würde ich nun enttäuscht werden?

Ich wurde es nicht. Die Wave ist so schön und einzigartig, wie man es sich nur vorstellen kann. 10 Punkte von 10. Einmalig.
Neben diesem absolut glattgeschmirgelten Sandstein faszinieren uns besonders die fantastischen Farben. Volker hat sie vollkommen zutreffend mit Eissorten verglichen. Wir sehen Vanille, Pfirsich, Erdbeer etc. etc.

Einfach toll. Wir können uns gar nicht sattsehen. Der eigentliche Bereich der Wave ist ja gerade mal 200 mal 200 Meter, aber was für welche…

Ich laber zu viel, seht es Euch einfach an.

(Es kommen jetzt nur wenige Bilder, da die Wave ja schon recht bekannt ist und ich daher hier nicht diese Seite mit Bildern vollknallen will, die ohnehin die meisten schon kennen. Wer es aber noch nicht kennen sollte oder noch ein paar Bilder sehen möchte, findet hier die kompletten Bildersatz (ca. 10 Fotos)).

Die Wave.

Die Wave.

Gott sei Dank hat Monika gemerkt, dass ich zunächst mit einer falschen Kameraeinstellung die Fotos gemacht habe, die wären sonst alle nichts geworden. Puh!

Außer uns sind übrigens kaum Leute an der eigentlichen Wave. Ein Gruppe Amis turnt weiter oben auf den Felsen rum und später gibt es dann noch ein älteres deutsches Ehepaar. Aber die erste Stunde sind wir praktisch allein da.

Dann kommen auch Volker und Ulrike nach, der es etwas besser geht.

Mit Volker gehen wir noch zur Second Wave. Recht einfach zu finden. Man geht oben die Wave hoch und an ihrem Ende nach rechts. Man folgt nun immer dieser Höhe auf einem Plateau. Nach wenigen hundert Meter liegt sie vor (bzw. links neben) einem.
Die ist auch sehr schön. Allerdings kommen hier die Farben besser, wenn die Sonne tiefer stellt. Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten: entweder bis zum Abend warten ODER Fotos machen und am Computer Farbe draufgeben. Oder wie Volker es sagt: “Ordentlich Farbe reinknallen”. Wir entscheiden uns für Letzteres. Insofern sind die folgenden Fotos von der Second Wave geschönt (die von der Wave sind hingegen nicht nachbearbeitet, die Farben sind wirklich so!).

Die Second Wave.

Die Second Wave.

Nach ca. 2 1/2 Stunden reicht es uns dann. Den Wave-Bereich haben wir von oben bis unten erforscht. Eigentlich wollte ich ja noch auf den Hügel hinter der Wave hochsteigen, den sog. Top Rock, und auch noch die weitere Umgebung der Wave erforschen. Aber angesichts des immer noch deutlichen Muskelkaters, den wir haben, verzichten wir darauf.

Die bekannten “Teepees”-Felsen ganz in der Nähe der Wave.

Die bekannten "Teepees"-Felsen ganz in der Nähe der Wave.

Volker und Ulrike wollen noch länger bleiben, bis die Sonne nicht mehr so brennt, so dass wir alleine zurückgehen. Unproblematisch finden wir den Weg. Im Prinzip ist der Weg auch ganz einfach, wenn man ihn halt kennt.

Volker hat uns noch den Tip gegeben, den restlichen Tag mit einem Besuch von Old Paria zu vervollkommnen. Ein guter Tip.

Hierzu fährt man zur 89 zurück. Old Paria liegt dann wenige Meilen auf der 89 in Richtung Kanab. Ziemlich genau dann, wenn die Straße von Norden nach Westen abdreht, kommt die (ausgeschilderte) Ausfahrt.

Old Paria ist eine Filmkulisse einer Westernstadt, an denen schon Leute wie John Wayne gedreht haben. Zwar ist diese Kulisse dann mal einer Sturzflut zum Opfer gefallen, aber ein paar Gebäude hat man inzwischen wieder aufgebaut.

Die Fahrt dorthin geht nur wenige Meilen auf einer Gravelroad, die insgesamt unproblematisch zu befahren ist. Die Kulissen sind ganz nett, aber noch viel besser ist der Weg dorthin. Die Strecke ist einfach sehr schön, in den tollsten Farben leuchtet das Gestein hier. Insbesondere in Blaubeere. Nicht umsonst hat man gerade hier diese Filmkulisse errichtet. Einfach weil es hier schön ist.

Die Bilder sind allerdings nicht so gut geworden, Ihr müsst es mir so glauben.

Ein wirklich lohnender Abstecher, unproblematisch und ohne allzulange Anfahrt von der 89.

Als wir dann vom Old Paria Set auf einer anderen Straße zur 89 zurückfahren wollen, wird das aber nichts. Offenbar durch kürzlichen Regen ist ein Wash, durch den die Straße führt, stark vertieft worden. Ca. 40 Zentimer Unterschied zum Straßenniveau. Nein danke, das will ich nicht probieren.

Dies gilt umso mehr, als ich inzwischen festgestellt habe, dass wir gar keinen 4WheelDrive, also Allradantrieb, haben. Es fehlt nämlich der Umschalthebel am Armaturenbrett von 2WD auf 4WD.
Ganz klasse. Hat man uns ein falsches Auto gegeben. Aber jetzt wieder zurück nach Phoenix, ein Fahrttag hin, einer zurück, nur um den Wagen zu tauschen? Nein, muss auch so gehen. Immerhin hat unser Wagen sehr viel Bodenfreiheit, selbst im Vergleich mit anderen Geländewagen.

Gegen 19:00 Uhr sind wir zurück in Page. Kaufen noch ein bisschen ein. Sehen fern. Werbung für Botox wird gezeigt, Ihr wisst schon, dieses Nervengift, das man zum Glätten der Haut spritzt. Wie pervers…..





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